5 Tipps, wie du eine begleitete Fastenkur machen kannst, ohne Urlaub dafür zu nehmen

Fastenkuren sind eine wunderbare Möglichkeit, die Gesundheit zu verbessern und den Körper zu reinigen, aber es kann schwierig sein, genug Zeit dafür zu finden, besonders wenn man nur wenige Urlaubstage zur Verfügung hat.
In meinem Blogbeitrag gebe ich 5 Tipps, wie man eine Fastenkur ins Leben integrieren kann, ohne Urlaubstage zu verwenden.
Jenny

Jenny

Jenny ist unsere Fachfrau für Ernährung und Fasten und betrachtet die Welt durch eine ganzheitliche Linse. Für Jenny ist der Mensch nicht nur ein physisches Wesen, sondern ein komplexes Zusammenspiel von Körper, Geist und Umwelt. Als Ernährungsexpertin ist sie davon überzeugt, dass die Wahl dessen, was wir essen, einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Umwelt hat.

Überblick

Tipp 1: Nutze Bildungsurlaub für deine Fastenkur

Eine gute Möglichkeit, Zeit für deine Fastenkur zu finden, ohne deine Urlaubstage zu strapazieren, ist die Beantragung von Bildungsurlaub. Einige (wenige) Bundesländer in Deutschland erkennen Fastenkurse als Bildungsveranstaltungen an. Dies bedeutet, dass du diese Kurse als Bildungsurlaub einreichen kannst. Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, dir diese Zeit zu gewähren.
Du kannst prüfen, ob diese Möglichkeit in dem Bundesland deines Arbeitgebers besteht und ob es dort solche Fasten-Angebote gibt.

Vorteile:

  • Arbeitgeber müssen Bildungsurlaub gewähren und viele sind offen dafür.
  • Du investierst in deine Gesundheit und Bildung zugleich.
  • Du kannst ggf. eine Fastenreise in Anspruch nehmen.

Nachteile:

  • Nicht jedes Bundesland erkennt Fastenkurse als Bildungsveranstaltungen an.
  • Viele gute Kurse, werden von den Ländern nicht als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt. Dieses hat meistens nichts mit einer mangelnder Kursqualität und mangelnder Wissensvermittlung zu tun, sondern mit den bürokratischen und gesetzlichen Hürden – ich spreche aus Erfahrung.
  • Du kannst für denselben Kurs in den Folgejahren keinen erneuten Bildungsurlaub beantragen.

Tipp 2: Sprich mit deinem Arbeitgeber über zusätzliche Gesundheitsurlaubstage

Mein persönlicher Favorit unter den Tipps ist es, offen mit deinem Arbeitgeber über zusätzliche Urlaubstage zu sprechen, die du ausschließlich für deine Gesundheit nutzen möchtest. Zeige deinem Arbeitgeber, dass du deine Gesundheit ernst nimmst und bereit bist, dafür Zeit zu investieren. Nutze die Tatsache, dass es in vielen Bereichen an Arbeitskräften mangelt und die wenigen vorhandenen Mitarbeiter aufgrund der hohen Arbeitsbelastung oft ausgebrannt und krank werden, als Argumentationsgrundlage. Zusätzliche Gesundheitstage für einen jährlichen Fastenkurs sind planbarer als Krankheitstage und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einer stabilen Gesundheit und höheren Belastbarkeit der Angestellten.
Warum ist dieser Tipp mein Favorit, wo er doch einiges an Mut erfordert? Er ist sehr aufrichtig, und ich finde, dass es wichtig ist, nicht nur seinem Arbeitgeber sondern auch sich selbst zu zeigen, was einem die eigene Gesundheit wert ist. Ich habe es selbst ausprobiert und damit bei meinen letzten beiden Arbeitgebern Erfolg gehabt.

Vorteile:

  • Du bist aufrichtig
  • Du zeigst deinem Arbeitgeber deine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und deine Entschlossenheit zur Gesundheitsförderung
  • Du kannst die zusätzlichen Tage flexibel für Fastenkuren und andere Gesundheitsmaßnahmen verwenden.
  • Du kannst aus sehr vielen Fastenangeboten wählen.
  • Du kannst ggf. auch eine Fastenreise oder eine andere Gesundheitsreise buchen.

Nachteile:

  • Es erfordert MutEntschlossenheit und etwas Verhandlungsgeschick.
  • Dein Arbeitgeber kann “nein” sagen. Bereite dich deshalb gut auf das Gespräch vor und überlege dir deine Argumente gut.

Tipp 3: Wähle ein berufsbegleitendes Fastenangebot

Als Unternehmen, was Fastenkuren anbietet, haben wir inzwischen auch berufsbegleitende Fastenkurse im Angebot, bei dem die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in einer Gruppe fasten, aber gleichzeitig ihrem Job nachgehen können.
Du kannst recherchieren, ob es solche Angebote auch in deiner Region gibt. Aber auch hier gibt es Vor- und Nachteile und diese Variante ist nicht für jeden geeignet.

Vorteil:

  • Du erhältst deine Fastenverpflegung und Motivation durch die Gruppe.
  • Gemeinsames Wandern am Wochenende bietet Bewegung und Spaß und ist zugleich eine kleine Auszeit.

Nachteil:

  • Du kannst dich nicht 100 %ig auf dich konzentrieren, wenn du nebenbei arbeitest.
  • Dem manchmal auftauchendem Verlangen nach Rückzug kann nicht immer nachgegangen werden.
  • Berufsbedingter Stress kann das positive Fastenerlebnis schmälern.
  • Die Arbeitszeiten machen u.U. auch dieses Kursmodell nicht möglich.

Tipp 4: Lass dich individuell beim Fasten begleiten

Nicht immer passen die Arbeitszeiten zu den Kurszeiten und nicht in jeder Region gibt es diese Fastenkurs-Angebote, weswegen wir auch eine individuelle Fastenbegleitung anbieten. Via Video-Call (falls möglich auch Live-Treffen) und Telefon beraten und begleiten wir dich gerne und passen uns dabei deinen Arbeitszeiten an – egal, wo du dich befindest.

Vorteil:

  • Du kannst mit deiner Fastenbegleitung zusammen deine Fastenwoche individuell planen und hast – bis auf kurze flexible Telefon-Termine und ggf. eine intensive Fastenberatung zu Beginn – keine zeitgebundenen Verpflichtungen außerhalb deiner Arbeitszeit.
  • Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten, kann deine Fastenbegleitung auch am anderen Ende der Welt sitzen.

Nachteil:

  • Du benötigst eine große Portion Selbstdisziplin, um dich z.B. zu ausreichender Bewegung zu motivieren.
  • Deine Fastenverpflegung (Obst-/Gemüsesaft und Fastenbrühe) musst du dir selbst zubereiten oder anderweitig organisieren.
  • Kein Erfahrungsaustausch mit anderen Fastenden

Tipp 5: Hole dir ärztliche Unterstützung

Wenn die oben genannten Optionen nicht möglich sind oder bei deinem Arbeitgeber auf Ablehnung stoßen, kannst du deinen Arzt um Unterstützung bitten. Dein Arzt kann dir bei der Umsetzung deiner Fastenkur helfen und gegebenenfalls ein ärztliches Attest ausstellen, das die Notwendigkeit für diese gesundheitsfördernde Maßnahme bestätigt. Viele Ärzte sind offen für Präventionsmaßnahmen und befürworten es, wenn Patienten hinsichtlich ihrer Gesundheit Eigenverantwortung übernehmen.

Vorteil:

  • Du umgehst Arbeitgeber, die möglicherweise kein Verständnis für Fastenkuren haben.
  • Du hast Zeit, um dich komplett auf dich selbst und deine Gesundheit zu konzentrieren.

Nachteil:

  • Nicht alle Ärzte sind dem Fasten gegenüber aufgeschlossen.
  • Du bist abhängig von deinem Arzte und wirst bei zukünftigen Fastenkuren wahrscheinlich erneut vor dem Problem stehen.

Fazit

Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg!

Wir hoffen, die oben genannten Tipps können dir helfen, Zeit zu finden, um aktiv und in Eigenverantwortung deine Gesundheit zu fördern.
Denke immer daran, dass deine Gesundheit etwas sehr Wertvolles ist, und sei entschlossen, Wege zu finden, um sie zu pflegen und zu stärken!

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