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Das einfachste Sauerteigbrot der Welt
Zutaten
580 g Roggenvollkornmehl, am besten frisch gemahlen
550 g Wasser, kalt aus der Leitung
13 g naturbelassenes Salz, z.B. Steinsalz
4 g Roggensauerteig, kalt aus dem Kühlschrank
etwas Butter oder kaltgepresstes Öl für die Form
So geht’s
- Wiege nacheinander Wasser, Salz und Sauerteig in eine Rührschüssel und schlämme alles mit einem Schneebesen kurz auf.
4 g Roggensauerteig sind etwa 1/2 gestrichener Teelöffel. - Füge das Mehl dazu und rühre alles ungefähr eine Minute lang mit einem großen Löffel oder einem Silikon-Teigschaber zusammen, so dass keine „Mehlnester“ mehr zu sehen sind.
- Fette eine Kastenform (Fassungsvermögen 1,8 – 2,0 Liter) ein, fülle den Teig ein und streiche ihn mit etwas Wasser auf der Oberfläche glatt.
- Bestreue den Teig ggf. mit Getreideschrot, Haferflocken, Sonnenblumenkerne etc.
- Der Teig sollte nun vor dem Austrocknen geschützt 22-24 Stunden gehen. Du kannst die Backform mit dem Teig z.B. in einen großen Kochtopf oder Bräter mit Deckel stellen oder auch eine Duschhaube über die Backform ziehen.
Körner oder eine dicke Mehlschicht auf dem Teig verhindern ein Ankleben an der Folie, falls der Teig später höher aufgeht, als erwartet. - Heize den Ofen auf 250 °C vor,
- Besprühe die Teigoberfläche noch einmal mit Wasser.
- Ab in den Ofen mit dem Brotteig und die Temperatur auf 200 °C reduzieren.
- 60 – 70 min backen.
- Dann das Brot aus dem Ofen holen, aus der Form nehmen und auf dem Gitterrost abkühlen lassen.
- Vor dem Anschneiden sollte das Brot komplett abgekühlt sein.
Hinweise und Tipps
- Du kannst dieses Brot geschmacklich prima variieren, indem du bis zu 200 g des Mehls durch eine andere Sorte Getreide ersetzt, z.B. Dinkel, Weizen, Einkorn, Kamut, Gerste, Emmer …
- Auch Sonnenblumenkerne, Nüsse oder andere Saaten können mit eingearbeitet werden. Weiche diese jedoch zuvor mehrere Stunden ein, damit sie dem Brot keine Feuchtigkeit entziehen. Ganze Getreidekörner sollten zuvor wie Reis weich gekocht werden.
- Grob geraspeltes Gemüse, wie 1 große Möhre, etwas Kürbis, Zucchini oder Kartoffeln können ebenfalls in den Teig eingearbeitet werden. Dann muss allerdings deutlich weniger Wasser verwendet werden. Gieße das Wasser während des Knetens nach und nach zu. Der Teig sollte formbar, weich, aber nicht zu flüssig sein.
- Sollte dir das Brot innen zu „matschig“ sein, nimm beim nächsten Mal einfach weniger Wasser.
- Ein rustikaleres Aussehen bekommt das Brot, wenn du den Teig auf der mit Wasser glattgestrichenen Oberfläche mit Roggenvollkornmehl oder -schrot bestreust, nachdem du den Teig in die Form gefüllt hast und ihn für die ersten ca. 12 Stunden nur mit einem sauberen Tuch abdeckst.
Na? Einfach, oder?
Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen! Und sollte dein Brot beim ersten Mal nicht ganz so gelingen, wie du es dir vorstellst, versuche, die Ursachen herauszufinden und starte einfach ganz bald einen neuen Versuch!

