Wie ist das mit dem Hunger beim Fasten? Was dich erwartet und was dir helfen kann
Mehrere Tage nichts essen und dabei keinen ständigen Hunger haben? Wer schon ungeduldig wird, wenn sich das Mittagessen verspätet, kann sich das zunächst schwer vorstellen. Vielleicht interessiert dich das Fasten, aber der Gedanke an einen unablässig knurrenden Magen hält dich noch davon ab.
Ja, beim Fasten kann man Hunger haben. Hunger gehört zu den häufigeren unangenehmen Fastensymptomen. Vor allem zu Beginn kann er sich deutlich melden, manchmal auch später noch einmal. Ihn pauschal wegzureden hilft niemandem, denn wenn du dann doch Hunger bekommst, hast du sonst vermutlich schnell das Gefühl, etwas falsch zu machen.
Trotzdem lässt sich das Gefühl eines ausgelassenen Mittagessens nicht einfach auf eine ganze Fastenwoche hochrechnen. Der Körper stellt seine Versorgung nach und nach auf die eigenen Reserven um. In der Buchinger-Tradition spricht man von der Ernährung von innen. Viele Fastende erleben dabei, dass das Essen im Tagesverlauf weniger wichtig wird und der Hunger nachlässt.
Damit dieser Übergang gelingt, gehören zum klassischen Fasten nach Buchinger die Vorbereitung, die Begleitung des Darms, Bewegung und Ruhe. Auch das, womit wir uns gedanklich beschäftigen, spielt eine Rolle. Fasten findet schließlich mitten in unserem Leben statt – mit all seinen Gewohnheiten und Verlockungen.