Dinkel-Vollkorntoast – Warum wir in diesem Rezept Chemie durch Zeit ersetzen
Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum das Vollkorn-Toast aus dem Supermarkt so unnatürlich weich ist und auch nach der langen Lagerzeit im Supermarkt nicht so schnell schimmelt?
Toastbrot ist ein Paradebeispiel dafür, wie weit wir uns – „dank“ Chemielabor – von traditionellen Lebensmitteln wegbewegt haben. Wir konsumieren diese toten und unnatürlichen Nahrungsmittel tagtäglich ganz selbstverständlich und merken oft gar nicht mehr, wie künstlich sie eigentlich sind. Oft ist das vermeintliche Vollkornbrot lediglich aus gesundheitsschädlichem Auszugsmehl gebacken, dem für die Optik - und weil es sich "Vollkorn" nennen dürfen soll - ein wenig Kleie beigemischt wurde. Damit der Teig in Rekordzeit sein Volumen vervielfacht und die gewünschte Watteweichheit erreicht, kommen Cocktails aus Zusatzstoffen zum Einsatz, die in einer natürlichen Küche nichts verloren haben. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit echtem Dinkel-Vollkorntoast und einer geduldigen 24-Stunden-Teigführung die Kontrolle über dein Frühstück zurückgewinnst.